des arc
Zirkulare Visualisierung von Körper und Raum
Gestaltung eines Kleides in 3 Variationen
Eine Funktion von Bekleidung ist der Schutz und die Bewahrung von Nacktheit und Intimität des Menschen.
Eine weitere Funktion ist den Bedarf einer geschlechtsspezifischen Zuordnung und Attraktivität zu ermöglichen.
Das Thema dieser Arbeit ist ein Kleidungsstück welches den weiblichen Körper physisch und psychisch nicht einengt, den Körper verhüllt, ihn gleichzeitig aber andeutet und unterstreicht.
Das von mir entwickelte, einteilige, schlichte und tragbare Kleid ermöglicht mir eine großräumige Verhüllung des Körpers. Gleichzeitig entsteht eine großflächige Leinwand auf der ich den dahinter befindlichen weiblichen Körper beschreiben kann.
Mit dem Zirkel habe ich Kreislinien gesucht die die weiblichen Körperzonen streifen, ihnen folgen, sie begrenzen, einkreisen oder hervorheben.
Diese habe ich in 3 Varianten zusammengestellt und jeweils auf ein Kleid übertragen.
Am Körper getragen fällt, fließt und faltet sich das geometrische Bild.
Es legt sich an den Körper, zeigt sich mit dessen Übereinstimmung.
Seitlich entstehen abstrakte, verbindende oder eigenständige Formen.
In der Bewegung wird das Bild zufällig entfaltet und neu variiert.
Das Auge des Betrachtenden ist in Bewegung, folgt den Kreislinien in Ihrer Beschreibung des Körperlichen und will sie außerhalb zum Kreis schließen.